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Rabbinerin Regina Jonas: Mythos - Vorstreiterin

von Aglaja Beyes-Corleis vom 29.06.2001
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Hermann Simon (Hg.)
Fräulein Rabbiner Jonas
Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden? Hentrich & Hentrich. 326 Seiten. 39,80 DM

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach ihrer Ermordung in Auschwitz wurde ihre Streitschrift »Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?« nun erstmals veröffentlicht. Zu verdanken ist dies der Berliner Journalistin Elisa Klapheck, die in enger Zusammenarbeit mit dem Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Dr. Hermann Simon, dieses historische Zeugnis bearbeitete und der Öffentlichkeit vorlegte. Durch die behutsame Edition unter Wahrung hebräischer Originalstellen - Dokumente, umfangreiche Fußnoten, Glossar und Register - wird das Buch zur historischen Fundgrube. Die Einleitung von Elisa Klapheck verleiht der 1930 für die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums verfassten Arbeit der Rabbinerin Regina Jonas darüber hinaus tagespolitische Aktualität. Erinnert wird daran, dass es heute weltweit über 200 Rabbinerinnen gibt, von denen etwa 40 in Europa ordiniert wurden. Die zweite Rabbinerin aus Berlin nach Regina Jonas war Mitte der achtziger Jahre Daniela Thau. 1995 folgte die Berufung von Bea Wyler zur Rabbinerin in Oldenburg. Klapheck, die 1999 in Berlin eine Tagung für Rabbinerinnen organisierte, sieht darin einen hoffnungsvollen Neuanfang und meint in ihrer Danksagung: »Der Nationalsozialismus konnte zwar die Menschen töten, nicht aber ihren Geist.«

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