Aus der Redaktion
Vom Laufen, dem Leben nach dem Kleben - und von Tränen des Glücks
wenn Menschen mir erzählen, wie gern sie sehr lange und möglichst schnell laufen, dann gucke ich sie immer ein wenig staunend an. Ich bin kein Sportmuffel, ich boxe und spiele Fußball, aber Jogging? Ich habe es oft probiert, aber das berühmte »Runners High« habe ich nie erreicht. Ich fand es immer nur langweilig und anstrengend. Was soll daran so faszinierend sein? Hans-Joachim Höhn ist emeritierter Theologieprofessor und leidenschaftlicher Marathonläufer. Er erläutert es so: Beim Marathon erlebt ein Mensch am eigenen Leib alles, was im Leben an großen Gefühlen zu haben ist. Als Einstimmung auf die Olympischen Spiele beschreibt er dies eindrücklich in seiner Titelgeschichte. Vielleicht sollte ich die Laufschuhe doch noch einmal schnüren.
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Constantin Wißmannist Redakteur beiPublik-Forum.

