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Muss Religionsunterricht ökumenisch sein?

von Hermann Schulze-Berndt vom 12.10.2001
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Rainer Lachmann
Religionspädagogische Spuren
Vandenhoeck & Ruprecht.
212 Seiten. 46,? DM

Das Buch entstand als Festschrift zum 60. Geburtstag des Autors, und zwar aus vielen Aufsätzen, die bereits an anderen Stellen erschienen sind. Deshalb ist verständlich, dass dem Werk ein wenig Geschlossenheit und Geradlinigkeit fehlen. Rainer Lachmann, evangelischer Religionspädagoge in Bamberg, spricht sich für eine stärkere ökumenische Grundlegung des Religionsunterrichts aus. Dessen wesentliches Ziel ist für den Autor eine Identitätshilfe vom Evangelium her. Damit liegt er auf einer Linie mit seinem katholischen Kollegen Adolf Exeler, der von einer »Hilfe zur Menschwerdung« sprach. Im letzten Teil des Buches geht es um beispielhafte Einzelthemen des Unterrichts, um Ethik, Wundergeschichten und reformatorische Theologie. Auch hier vermag Lachmann aufschlussreiche Hinweise zu geben.

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