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Synodaler Weg
Bischofsworte wegatmen

Missbrauchs-Betroffene würden von der katholischen Kirche immer wieder enttäuscht, sagt Johannes Norpoth vom Betroffenenbeirat der Bischofskonferenz. Trotzdem ist er mit Zuversicht beim Synodalen Weg dabei.
von Christoph Fleischmann vom 06.10.2021
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Enttäuschungsresistent engagiert: Johannes Norpoth (Foto: Christoph Fleischmann)
Enttäuschungsresistent engagiert: Johannes Norpoth (Foto: Christoph Fleischmann)

Grüßen Sie Papst Franziskus, wenn Sie ihm von dieser Versammlung berichten«, sagt Johannes Norpoth zum Berliner Nuntius Nikola Eterović. Obwohl beide als Gäste der Synodalversammlung in derselben Reihe sitzen, bleibt der Angesprochene abgewandt und würdigt Norpoth keines Blickes. Der spricht schnell und klar; er weiß, was er loswerden will: Der vatikanische Botschafter möge Franziskus ausrichten, dass er, Norpoth, Mitglied im Betroffenenbeirat der Bischofskonferenz, sich für die Begründung schäme, mit der Franziskus Erzbischof Heße im Amt gelassen habe. Später im Gespräch erklärt Norpoth, er könne wirklich nicht sehen, dass Stefan Heße seine Fehler »in Demut anerkannt« habe, wie vom Papst behauptet. Heße habe nur bestätigt, was ein Rechtsgutachten festgestellt hätte und das auch erst, nachdem das Gutachten veröffentlicht worden sei. »Wenn das Demut sein soll, dann schäme ich mich dafür.«

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