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Schein-Identität
Der Fall Fabian Wolff

Aus jüdischer Perspektive schrieb er über das Leben als Jude in Deutschland. Dann stellte er klar: Er ist kein Jude. Wegen seiner teils umstrittenen Positionen entstand um die Selbst-Enthüllung ein kleiner Skandal.
von Judith Bauer vom 26.08.2023
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(Foto: Jüdische Allgemeine / Marco Limberg)
(Foto: Jüdische Allgemeine / Marco Limberg)

Der jüngste Fall eines Nichtjuden, der in der Öffentlichkeit als Jude auftrat, dreht sich um den Journalisten Fabian Wolff. Er hat mit seiner Selbstoffenbarung im Juli einen kleinen Skandal ausgelöst. Der 34-Jährige schreibt eigentlich Buch- und Musikrezensionen für Feuilletons. Aufgefallen ist er aber mit Texten über jüdische Identität in Deutschland: Seine Position als linker (vermeintlicher) Jude, der sich in viele Debatten einmischte und sich kritisch zu Israel äußerte, löste Kontroversen aus. Wolff zeigte Sympathien für Jüdinnen und Juden, die die teils antisemitische Boykottbewegung BDS unterstützen, und schrieb aus einer dezidiert jüdischen Perspektive über seine Wahrnehmung von Antisemitismus in Deutschland.

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Schlagwörter: Identität Judentum
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