Die zerbrechliche Hoffnung von Durban


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Globale Umweltpolitik kann bizarre Wege gehen: Das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz galt bis zum UN-Klimagipfel in Durban als klinisch tot. Nun hat es ein zweites Leben geschenkt bekommen. Trotzdem ist seine Zeit vorbei. Und das ist auch gut so.
Neue Allianzen entstehen
Denn wenn das diesjährige Klimatreffen von 193 Staaten im südafrikanischen Durban etwas gezeigt hat, dann dieses: Die Welt hat sich verändert und dies zeigt sich auch in der Umwelt- und Klimapolitik. Neue Allianzen entstehen, alte Fronten bröckeln und plötzlich gibt es Spielräume für die Umweltpolitik. Ein katastrophaler Klimawandel kann nur verhindert werden, wenn diese Spielräume genutzt werden.
Das Wichtigste: Der Warme Krieg in der Klimapolitik ist überwunden. Alle Staaten sind sich - zumindest theoretisch - einig, dass es einen gemeinsa
Die Beschlüsse: Bis 2015 soll ein neuer Vertrag ausgehandelt werden, der Klimaschutzziele für alle Länder mit hohem Treibhausgasausstoß enthalten soll. Damit wären auch die USA und Schwellenländer wie China in der Pflicht. Spätestens 2020 soll das Abkommen verwirklicht werden. Bis zum Inkrafttreten des neuen Vertrages soll das Kyoto-Protokoll weiter gelten. Allerdings wollen sich Russland, Japan und Kanada bis zum neuen Vertrag nicht auf konkrete Verpflichtungen festlegen. Die USA, China und Indien haben das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet. Die Staaten, die an einer zweiten Kyoto-Runde teilnehmen wollen, verantworten rund 15 Prozent der globalen Emissionen.
