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Künstliche Intelligenz und Religion
Ein Bot für buddhistische Einsichten

Mit künstlicher Intelligenz über religiöse Fragen diskutieren – geht das? Der Chatbot Norbu will ein buddhistischer Freund sein, vergisst aber im Gespräch, auch mal eine nette Frage zu stellen. Trotzdem zeigt er, was künftig technisch möglich sein könnte.
von Mechthild Klein vom 04.05.2024
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Soll ein Buddhist Trump wählen? Der Chatbot Norbu hat auch darauf eine Antwort (Fotomontage: istockphoto/marchmeena29; Screenshot https://norbu-ai.org)
Soll ein Buddhist Trump wählen? Der Chatbot Norbu hat auch darauf eine Antwort (Fotomontage: istockphoto/marchmeena29; Screenshot https://norbu-ai.org)

Künstliche Intelligenz begleitet schon jetzt viele Menschen im Alltag. ChatGPT hilft zum Beispiel bei der Arbeit mit Texten oder macht Vorschläge, was man am Wochenende kochen soll. Chatbots haben auf fast jede Frage eine Antwort, aber kann man mit ihnen auch über religiöse Themen ins Gespräch kommen? Ein buddhistisches Projekt probiert genau das aus. Der Chatbot Norbu hat einen tibetischen Vornamen, der zugleich eine Abkürzung ist: Neural Operator for Responsible Buddhist Understanding, heißt er – um das verantwortungsvolle buddhistische Verstehen geht es also. Ein Chatbot ist ein Programm, das ein Gespräch simuliert. Man kann sich schriftlich mit ihm unterhalten. Manche der Programme sind so gut, dass die Chats so klingen, als stünde dahinter eine Person.

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