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»Mein eigenes Leben ist bedeutungslos im Angesicht der Zerstörung von Gottes Schöpfung«

Vor zwei Jahren drangen katholische Aktivistinnen und Aktivisten in eine US-amerikanische Militärbasis ein um gegen die dort gelagerten Atombomben zu protestieren. Nun werden sie verurteilt. Eine von ihnen ist Martha Hennessy, Enkelin der Sozialaktivistin Dorothy Day
von Cristina Yurena Zerr vom 05.06.2020
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Christlich, radikal und rebellisch: Martha Hennessy (Zeichnung: Dan Burgevin)
Christlich, radikal und rebellisch: Martha Hennessy (Zeichnung: Dan Burgevin)

Am 4. April 2018 brachen drei Frauen und vier Männer in Georgia in die »Kings Bay Naval Submarine Base« ein, die größte U-Boot-Basis der Welt. Niemand hatte sie aufgehalten. Bewaffnet mit nichts als Protestbannern, Tatortband, Hämmern und kleinen Fläschchen mit Blut protestierten sie gegen die dort gelagerten Atombomben, die zusammen die 3600-fache Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe haben. Sie taten es aus christlicher Überzeugung.

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