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Gott und die Frauen

Die Feministische Theologie begann als Revolution. Ist sie in Zeiten der Gender Studies nur noch Geschichte? Eine Spurensuche in drei Generationen. Die Titelgeschichte in der neuen Ausgabe von Publik-Forum
von Johanna Jäger-Sommer vom 22.02.2018
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Bilder in der Kunst, Bilder im Kopf: Was verändert sich, wenn auf das Abendmahl der Männer das Abendmahl der Frauen folgt? (Foto: iStock by getty/Thomas_EyeDesign)
Bilder in der Kunst, Bilder im Kopf: Was verändert sich, wenn auf das Abendmahl der Männer das Abendmahl der Frauen folgt? (Foto: iStock by getty/Thomas_EyeDesign)

Wofür haben eigentlich die Generationen der feministischen Theologinnen vor uns gekämpft?«, fragt die 27-jährige Jacqueline Straub aus Luzern. »Wir haben ihnen viele Rechte zu verdanken. Aber meine Generation nimmt das so selbstverständlich hin, dass sie teilweise sogar wieder in die alten, vorfeministischen Strukturen zurückfällt.« Die 1990 geborene Theologin kämpft dafür, katholische Priesterin zu werden, da bleibt ihr nichts anderes übrig, als die feministischen Auseinandersetzungen weiterzuführen. Auch wenn sie sich eigentlich nie als Feministin gesehen hatte. Die ebenfalls 27-jährige Theologin Daniela Feichtinger aus Graz stellt bei Gleichaltrigen sogar eine massive Abneigung gegen den Begriff »Feminismus« fest. »Man verbindet damit: für Frauen, gegen Männer.« Und sie beschwichtigt gleich: »Obwohl das der feministischen Strömung im Ganzen gar nicht gerecht wird.« Ist der Feminismus tatsächlich am Ende und mit ihm die Feministische Theologie?

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Schlagwörter: Frauen Gott
Publik-Forum
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