Die Religion und der Klimawandel
Was, wenn wir aufhören würden, uns was vorzumachen? Diese Frage stellt sich der Schriftsteller Jonathan Franzen in seinem Essay »What if we stopped pretending?« im New Yorker. Der Kampf gegen den Klimawandel sei realistisch betrachtet aussichtslos. Seit dreißig Jahren ist der Ernst der Lage klar – geändert hat sich aber nicht viel. Das liege, so Franzen, an der menschlichen Natur, die lieber in der – noch relativ heilen – Gegenwart als in der bedrohlichen Zukunft lebt, die sowohl individuell wie kollektiv tödlich enden wird.
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