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Im Schatten der Kathedrale von Rabat

Schwarzafrikanische Immigranten, die in Marokko stranden, finden in den Kirchen Halt und Hoffnung – und verändern sie.
von Claudia Mende vom 21.09.2020
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Treffpunkte für Gestrandete: Eingang der Kathedrale von Rabat (Foto: Claudia Mende)
Treffpunkte für Gestrandete: Eingang der Kathedrale von Rabat (Foto: Claudia Mende)

Bei schönem Wetter ist Europa zum Greifen nah. Von der Hafenstadt Tanger aus sieht man schemenhaft die Umrisse des spanischen Festlandes. Tanger liegt an der nordwestlichen Spitze Marokkos, in der Meerenge von Gibraltar, wo Mittelmeer und Atlantik aufeinanderstoßen. Nirgends sind sich die Nachbarn Afrika und Europa näher. Geografisch gesehen, denn für Migranten aus Afrika bleibt der Kontinent ihrer Sehnsucht auch hier unerreichbar, selbst wenn man für die Überfahrt nur eine Stunde braucht.

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