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Irgendwo zwischen Anfang und Ende

von Martin Viertelhaus, Mannheim
vom 11.04.2020
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Osterkerze (Foto: Martin Viertelhaus, Mannheim)
Osterkerze (Foto: Martin Viertelhaus, Mannheim)

Hätten wir gedacht, dass sich unser Leben so schnell so deutlich ändern könnte? Unser Jetzt, das Jahr 2020 (MMXX), ist geprägt von einem Virus. Dieses Jahr, unsere Welt heute, ist irgendwo zwischen Anfang und Ende (Alpha und Omega sind auf dieser Kerze nicht dargestellt). Wir sind noch mittendrin. Und doch hoffen wir, dass wir aus dieser Situation auferstehen. Wir glauben, dass wir neben vielen Toden dieser Zeit am Ende auch viele Auferstehungen bemerken. Dann, wenn wir unser altes Leben, vielleicht mit verschobenen Prioritäten, wieder neu erleben können. So schwebt über dem Jetzt und der Ewigkeit der Auferstandene. Jesus ist dem Auferstehenden des Isenheimer Altars nachempfunden, ein Bild, das für ein Hospital gemalt wurde. So hoffen wir, dass wir auch so leicht über diesem Virus schweben können und das dann auch noch realisieren.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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Schlagwörter: Auferstehung Leben Virus
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