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Die schwierige Bibel
Jesus und die Berge

Auch im Neuen Testament spielen die Berge als Ort der Gotteserfahrung eine große Rolle. Christian Schramm beantwortet die Frage von Helga Lott aus neutestamentlicher Perspektive.
vom 28.04.2025
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Giovanni Bellini, Verklärung Christi, um 1480. (Foto: Wikipedia/Romainbehar)
Giovanni Bellini, Verklärung Christi, um 1480. (Foto: Wikipedia/Romainbehar)

Wer Gott begegnen möchte, sollte an einer guten Bergsteigkondition arbeiten – zumindest antik gedacht. Neben anderen heiligen Orten sind es im Alten Orient und auch in der biblischen Tradition nämlich bevorzugt (hohe) Berge, die für Gottesbegegnungen prädestiniert scheinen. Hier ist man dem Himmel ein wenig näher. Im Neuen Testament legt besonders der Evangelist Matthäus ein ausgesprochenes Interesse an Bergen an den Tag. Er lokalisiert zentrale Szenen seiner Jesus-Geschichte auf Berggipfeln: etwa die dritte Versuchung Jesu (4,8-11), die erste große Rede Jesu (5-7), die Aussendung der Jünger (28,16-20) – auch die Verklärung Jesu wird auf einem Berg verortet (17,1-9). Letztere Stelle treibt eine Leserin um – kombiniert mit Exodus 3, weil die Leseordnung ihrer Kirche dies so vorsieht. Nachdem die Kollegin in ihrer Kolumne darüber bereits alttestamentlich akzentuiert nachgedacht hat (vgl. Publik-Forum 6/2025), möchte ich einige neutestamentliche Schlaglichter beisteuern.

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