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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 11/2011
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Die evangelische Publizistik in Deutschland hat ein Problem: Zu vielen Bischöfen und Oberkirchenräten fehlt der Sinn für den Wert des freien Wortes
von Johanna Haberer vom 31.05.2011
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Am Ende wollte niemand mit dem Vorgang in Verbindung gebracht werden. Anfang des Jahres 2010 kursierte ein Geheimpapier zur Zukunft der evangelischen Publizistik in Deutschland in den Redaktionen der evangelischen Medien- und Presseverbände. Der Inhalt brachte die rund achtzig Redakteure, die unter der Marke Evangelischer Pressedienst (epd) versammelt sind und die gerade den hundertsten Geburtstag ihres Dienstes gefeiert hatten, auf die Barrikaden.

Es schien schier unfassbar, was da zu lesen war: Das geheime Dossier beinhaltete ein Sparkonzept und stellte unter dem Eindruck einer dauerhaften Unterfinanzierung des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP), unter den Vorzeichen der Wirtschaftskrise und der zurückgehenden Kirchensteuereinnahmen eine Prioritätenliste für die Aktivitäten evangelischer Publiz

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Klaus Mertens 29.08.2012:
Das gebrochene Verhältnis mancher Bischöfe und Oberkirchenräte zur Publizistik, ja zur Kultur generell, ist bekannt. Und eigentlich nichts Neues. Andererseits muss sich die evangelische Publizistik die Frage gefallen lassen, ob sie sich heute noch so definiert, wie es der Publizistische Gesamtplan der EKD des Jahres 1979 postulierte, nämlich Stimme der Stimmlosen zu sein: »Die evangelische Publizistik kann es sich leisten auszusprechen, was andere verschweigen.« Spätestens seit dem Anfang der 1990er Jahre kursiert unter Insidern das Gegenteil dieses Anspruchs: »Die evangelische Publizistik verschweigt auch das, was andere längst offen aussprechen.«
All das hat mit Geld zu tun, mit Geld, das von Jahr zu Jahr immer knapper wird. Aber vor allem mit Glaubwürdigkeit, mit der Glaubwürdigkeit der Kirche selbst. Wenn diese Kirche nichts mehr zu vermelden hat, ist auch die evangelische Publizistik am Ende.

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