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Keine Fußspur von Jesus

Die Grabeskirche in Jerusalem soll sich über Golgota erheben, dem Ort, wo die Kreuzigung stattfand. Stimmt das wirklich? Ein Gespräch mit dem Theologen und Archäologen Dieter Vieweger über aktuelle Forschungsergebnisse aus der Heiligen Stadt
von Thomas Becker vom 24.03.2013
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Dieter Vieweger ist Theologe und Archäologe. Nach jahrelanger Forschung in Jerusalem weiß er: Fast nichts ist genau an dem Ort zu finden, wo es der Überlieferung nach sein sollte. Zum Beispiel müsste man die Via Dolorosa aus der Zeit Jesu an anderer Stelle suchen, einige Meter unterhalb der Erde. (Foto: epd/Hill)
Dieter Vieweger ist Theologe und Archäologe. Nach jahrelanger Forschung in Jerusalem weiß er: Fast nichts ist genau an dem Ort zu finden, wo es der Überlieferung nach sein sollte. Zum Beispiel müsste man die Via Dolorosa aus der Zeit Jesu an anderer Stelle suchen, einige Meter unterhalb der Erde. (Foto: epd/Hill)

Prof. Dr. theol. habil. Dr. phil. Dr. phil. h. c. Dieter Vieweger – so lautet der Name dieses umtriebigen Mannes, der glücklich ist, wenn er in der Erde graben kann, in archäologisch wertvoller Erde wohlgemerkt. Ständig auf Achse mit Laptop und Ausrüstung im Rucksack, kennt er die historischen Stätten Jerusalems so gut wie kaum ein anderer. Der 54-jährige Archäologe und Theologe leitet das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft (DEI) des Heiligen Landes in Jerusalem. Zudem ist er Direktor des Biblisch-Archäologischen Instituts in Wuppertal. Das Sommersemester verbringt er in Jerusalem, das Wintersemester in Wuppertal.

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Schlagwort: Jerusalem
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