»Krieg darf um Gottes Willen nicht sein«
Diesen Satz hat der 59-jährige Grafiker Uli Stübler auf sein Plakat geschrieben. Was in Stuttgart passiere, sei eine Schade, sagt er. Auch der 17-jährige Schüler Laszlo Sandig mit Schirmmütze und schwarzem Hemd hat sich eingereiht. »Toll, dass so viele Menschen mitmachen und dass ich ein kleiner Teil dieser Kette sein darf«, freut er sich. Dann wird er nachdenklich. »Wir leben doch in einer Gesellschaft, in der man mit Krieg wenig in Berührung kommt.« Dafür seien andere Menschen an anderen Orten dieser Welt umso heftiger betroffen. Und schon deshalb sei es wichtig, dass es auf diesem Kirchentag ein Zentrum Frieden gebe.
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