Menschenbild
Mich gibt es nur im Netz des Lebens
Chicago zwei Tage ohne Strom, das will Milton Torres nicht erleben. »Da sind zu viele Menschen, zu viele Waffen und nicht genug zu essen.« Es würde Chaos ausbrechen, ist Torres überzeugt, denn: »Am Ende werden nur die Stärksten überleben. Denn wenn du Hunger hast, tust du alles, was du tun musst.« Deswegen hat der Militärveteran Torres seine Arbeitsstelle aufgegeben und sich einen alten Militärbunker gekauft; dort will er sicher sein. Wie längliche Betoniglus stehen die ehemaligen Militärlager in der Einöde von South Dakota. Torres ist einer der Protagonisten in dem hervorragenden Dokumentarfilm »Das Ende der Welt, wie wir sie kennen« von Julia Neuhaus, der noch bis Ende Mai in der ARD-Mediathek zu sehen ist.
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