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Nicht ohne Revolution

Der Papst als Sprecher der weltweiten Christenheit? Schon wieder kursiert diese Idee. Doch es bleibt große Skepsis
von Hartmut Meesmann vom 19.10.2011
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Balkon des Petersdoms: Der Papst als Sprecher auch der anderen christlichen Kirchen - für manche protestantische Kirchenführer ist das vorstellbar (Foto:pa/dpa)
Balkon des Petersdoms: Der Papst als Sprecher auch der anderen christlichen Kirchen - für manche protestantische Kirchenführer ist das vorstellbar (Foto:pa/dpa)

Während der Reformator Martin Luther noch wortgewaltig gegen das Papstamt wetterte und es als »antichristliche« Institution brandmarkte, scheint dieses Amt manche seiner protestantischen Nachfahren inzwischen eher zu faszinieren. Immer wieder kursiert in den Reihen evangelischer Kirchenführer die Idee, das absolutistisch regierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche könne doch vielleicht als Sprecher der gesamten Christenheit fungieren und so der Stimme der Christen weltweit größeres Gewicht geben ? immer mit dem Zusatz versehen, dass sich der Inhaber dieses hohen Amtes selbstverständlich in seinem Selbst- und Amtsverständnis wandeln müsse.

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Schlagwort: Revolution
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