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Nahost-Konflikt
Religiöse Radikale machen in Israel Politik

Auch wenn es Proteste gegen die Regierung Netanjahu gibt: Sie ist nicht nur eine Betriebsunfall, sondern zeigt, wie sich das Verhältnis von Religion, Staat und Gesellschaft verändert.
von Hannes Vorhofer vom 07.03.2023
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Tempelberg als Nationalsymbol: Polizisten vor dem islamischen Felsendom sichern den Besuch von Minister Itamar Ben-Gvir (Foto: PA / AP / Maya Alleruzzo)
Tempelberg als Nationalsymbol: Polizisten vor dem islamischen Felsendom sichern den Besuch von Minister Itamar Ben-Gvir (Foto: PA / AP / Maya Alleruzzo)

Die neue Regierung in Israel unter der Führung von Benjamin Netanjahu ist rechter und religiöser als je eine Regierung zuvor. Deren Ziele verursachen Kopfschmerzen inner- und außerhalb Israels. Offenbar ist mit direkten Angriffen auf säkulare Institutionen, Werte und Errungenschaften zu rechnen. Netanjahu hat vor allem zum Zwecke des eigenen Machterhalts diese Regierung aus rechten und religiösen Parteien zusammengestellt und nimmt die Konsequenzen bewusst in Kauf. Aber: Es war eine demokratische Wahl, deren Ergebnis Netanjahu die Möglichkeit dazu eröffnet hat. In den ersten Jahrzehnten nach der Staatsgründung aber wäre ein solches Wahlresultat undenkbar gewesen. Was hat sich seit damals geändert?

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Schlagwörter: Israel Netanjahu Politik Religion
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