»Selam, Frau Imamin!«


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Eine Moschee, in der Sunniten, Schiiten und Aleviten zusammen beten. In der Frauen Kopftuch tragen können – oder auch nicht. Und in der Imaminnen predigen – Imame natürlich auch. Seyran Ates gründet sie in Berlin. Vor wenigen Tagen hat sie zusammen mit sechs anderen den Gesellschaftervertrag unterschrieben. Ihr Projekt ist wegweisend für Deutschland.
Am 16. Juni soll das erste Freitagsgebet stattfinden. Nach Räumen – es gibt mehrere Angebote – wird noch gesucht; ein eigener Moscheebau ist in Planung: »Dafür sammeln wir Spenden.«
Im Juni wird Seyran Ates wohl noch nicht ganz fertig sein mit ihrer Ausbildung zur Imamin. Sie arbeit zielstrebig darauf hin, einmal selbst in ihrer Gemeinde vorbeten zu können: »Ich bin im vergangenen Jahr sehr viel hin und her gependelt zwi
Seyran Ates (@seyranates) , geboren 1963 in Istanbul, ist Rechtsanwältin und Autorin. Als Sechsjährige zog sie mit ihren Eltern nach Berlin. Ihre türkische Staatsbürgerschaft gab sie 2012 auf und besitzt seitdem nur noch die deutsche. Ihr öffentliches und anwaltschaftliches Engagement für Integration und Gleichberechtigung von Frauen machte sie früh bekannt. 1984 überlebte sie knapp einen Anschlag; auch später erhielt sie mehrfach Morddrohungen. Ates war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Werner Rauch 02.04.2017:
Na da ist Frau Ates doch weiter als der römische Teil unserer Kirche!