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Taktik statt Transparenz

Spektakuläre Kehrtwende in Köln: Kardinal Woelki trennt sich von der Kanzlei, die mit der Aufklärung von Fällen sexueller Gewalt im Erzbistum beauftragt war. Christen sind empört. Sie fordern: #rausmitderakte.
von Christoph Fleischmann vom 03.11.2020
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Kleriker unter sich. Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, und Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln (Foto: pa/Gambarini)
Kleriker unter sich. Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, und Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln (Foto: pa/Gambarini)

Pfarrer U. habe im Generalvikariat »alles erzählt«, heißt es in einer Aktennotiz vom 3. November 2010 aus dem Erzbistum Köln, die die Bild-Zeitung jüngst veröffentlichte. Und weiter: »Es sollte über dieses Gespräch jedoch bewusst kein Protokoll angefertigt werden, weil befürchtet wurde, dass dies dann beschlagnahmefähig wäre. Aus diesem Grund sollten nur handschriftliche Notizen existieren, die notfalls vernichtet werden könnten. Herr Prälat Dr. Heße gibt zu diesem Vorgehen sein Einverständnis.«

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