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Kolumbien
Explosive Saat

Landminen kosten viele Menschen in Kolumbien Gesundheit und Leben. Eine Antiminenkampagne befreit Dörfer und Flächen in mühsamer Kleinstarbeit von den gefährlichen Kriegsresten.
von Knut Henkel vom 05.02.2024
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Der 20. Januar 2013 hat das Leben von Katherine Zabala Rodríguez radikal verändert. An diesem Tag verließ die damals 16-Jährige ihr Elternhaus in der Siedlung La Alea, um besseren Handy-Empfang zu bekommen. Knapp 200 Meter entfernt stand eine kleine Baracke auf einer kleinen Anhöhe. »Da war das Signal oft besser, und alle im Dorf machten das so«, sagt die heute 26-Jährige. »Ich erinnere mich nur noch an die Explosion, ein dumpfer, lauter Knall. Mir fielen spontan die Warnungen vor den Antipersonenminen ein. Ich versuchte, die Beine zu bewegen. Es ging, ich war erleichtert, war sicher, dass mir nichts Schlimmes passiert war«, so die Frau, auf deren grauem T-Shirt ein schwarzes C und ein rotes M aufgedruckt ist. Darunter steht Compaña Colombiana Contra Minas, Kolumbianische Kampagne gegen Minen (CCCM). Seit ein paar Jahren ist Katherine Zabala Rodríguez für die unabhängige Hilfsorganisation tätig. Sie gehört zum Koordinationsteam in Puerto Asís, der größten Stadt des ganz im Süden Kolumbiens liegenden Verwaltungsbezirks Putomayo. Die Minen töten jedes Jahr Dutzende von Menschen, noch mehr Opfer verlieren ein oder mehrere Gliedmaßen.

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Schlagwort: Kolumbien
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