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Meine Geschichte
»Das Versteckspiel war eine Belastung«

Rainer Teuber (55) arbeitet für die katholische Kirche, liebt seinen Job – und ist schwul. Das hielt er lange geheim.
von Annette Lübbers vom 04.03.2025
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Engagiert sich auch bei #OutInChurch: Rainer Teuber, Museumspädagoge im Essener Dom. (Foto: Nicole Cronauge)
Engagiert sich auch bei #OutInChurch: Rainer Teuber, Museumspädagoge im Essener Dom. (Foto: Nicole Cronauge)

Bei einer Infoveranstaltung zum Thema Missbrauch im Jahr 2018 brach etwas aus mir hervor, das ich viele Jahre verborgen hatte: mein Schwulsein und mein Unbehagen mit menschenverachtenden Aussagen, die in meiner Kirche noch immer an der Tagesordnung sind. Wieder einmal fiel der Satz: »Gäbe es keine schwulen Männer, dann gäbe es auch keinen Missbrauch.« Da ist mir der Kragen geplatzt, und ich habe im Beisein meiner Kollegen gesagt: »Ich kann das als schwuler Mann nicht mehr ertragen. Die falschen Zusammenhänge, die Diskriminierungen, die Diffamierungen.«

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