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Weltgebetstag
Ein Gebet für den Frieden – voller Konflikte

Überall beten Frauen in den Worten palästinensischer Christinnen – nur Deutschland ändert die Liturgie des Weltgebetstags. Eine Gemeinde in Bonn findet ihren eigenen Weg, mit dem Streit umzugehen.
von Judith Bauer vom 07.03.2024
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Kunstwerk unter Verdacht: In anderen Ländern wirbt der Weltgebetstag mit dem Gemälde von Halima Aziz, in Deutschland mit einem Olivenzweig (Illustration: www.weltgebetstag-ch; Grafik: www.weltgebetstag.De / Kathrin Schwarze)
Kunstwerk unter Verdacht: In anderen Ländern wirbt der Weltgebetstag mit dem Gemälde von Halima Aziz, in Deutschland mit einem Olivenzweig (Illustration: www.weltgebetstag-ch; Grafik: www.weltgebetstag.De / Kathrin Schwarze)

Ein Projektor wirft Bilder an die weiße Wand des Gemeindezentrums. Zu sehen ist eine Frau in bunt besticktem Kleid, die ein Fladenbrot backt; dann eine Stadtansicht mit flachen Häusern vor einer Hügellandschaft. Fotos aus dem Westjordanland. »Hier sehen wir einen von Palästinenserinnen frisch gepflanzten Olivenbaum vor einem Stacheldraht«, erklärt eine der Frauen aus dem Weltgebetstags-Vorbereitungsteam in Bonn-Auerberg. Sie stellt das Foto etwas schärfer und liest weiter, etwa 70 Menschen hören ihr zu. Es geht um die schwache Wirtschaft in den palästinensischen Gebieten, um Probleme mit der Wasserversorgung, um Gewalt durch jüdische Siedler.

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