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Sozialprotokoll
»Gefahren meiden und doch so normal wie möglich leben«

Die Tochter von Sandra Böttinger (33) hat Mukoviszidose. Abstand halten und Maske tragen – das war schon vor Corona ihr Alltag. Mehrmals täglich muss sie mit der Sechsjährigen inhalieren.
von Juliane Ziegler vom 12.04.2021
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Einen Tierfilm schauen beim Inhalieren: Sandra Böttinger mit ihrer Tochter (Foto: privat)
Einen Tierfilm schauen beim Inhalieren: Sandra Böttinger mit ihrer Tochter (Foto: privat)

Mit meiner Tochter durchs Laub rennen – besser nicht. Im Sommer das Wasser im Planschbecken ein paar Tage stehen lassen – viel zu riskant. Denn: Meine sechs Jahre alte Tochter hat Mukoviszidose. Das ist eine angeborene Stoffwechselkrankheit, bei der sich ein zähflüssiger Schleim in allen möglichen Organen, unter anderem in der Lunge, aber auch im Darm und in der Bauchspeicheldrüse, bildet. Die Funktion vieler Organe kann dadurch beeinträchtigt werden, vor allem die Lunge. In Laub oder abgestandenem Wasser finden sich häufig Sporen und Schimmelpilze, echte Gefahren für ihre »angeschlagene« Lunge. Deshalb achten mein Mann und ich im Alltag auf viele Dinge, die für andere Familien keine Rolle spielen.

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Schlagwörter: Abstand Corona Maske
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