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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2025
Der Inhalt:

Leben & Kultur

Krisen in der Welt
Angst vor dem Krieg

Die Weltlage ist mehr als beunruhigend und alte Gewissheiten sind überholt. Meine Eltern haben als Kinder noch Krieg erlebt und ich denke an Flucht. Gibt es einen Weg, auf dem Trost und Beruhigung zu finden sind?
von Christoph Fleischmann vom 23.03.2025
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Die Kraft der Erneuerung mitten im Krieg: Blühendes Rapsfeld im Osten der Ukraine (Foto: PA / ZUMAPRESS.com / Madeleine Kelly)
Die Kraft der Erneuerung mitten im Krieg: Blühendes Rapsfeld im Osten der Ukraine (Foto: PA / ZUMAPRESS.com / Madeleine Kelly)
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Meine Mutter hat mich vor drei Jahren nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine gefragt, ob ich denke, dass es bei uns wieder Krieg geben wird. Nein, habe ich gesagt, bei uns doch nicht. Meine Mutter war sechs Jahre alt, als sie die Bombardierung von Paderborn erlebt hat, wohin sie evakuiert worden war. Mitte des Jahres 1945 kehrte sie mit ihrer Mutter und den Brüdern zurück in ihre Heimatstadt Zweibrücken, das – so kann man es nachlesen – zu 90 Prozent zerstört worden war. Was mag das Mädchen empfunden haben, als sie ihre bisherige Welt in Trümmern sah?

Mein Vater musste, wenn es morgens in der Schule Fliegeralarm gab, als Zehnjähriger nach Hause laufen, ins rund sechs Kilometer entfernte Nachbardorf. Über die Landstraße. Dort waren Erdlöcher ausgehoben, in die man sich kauern konnte, um Schut

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