Die Geschichte hinter »Für immer hier«
Erinnerung an eine dunkle Zeit


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Die Soldaten, die vor der Kaserne in Rio de Janeiro Wache schieben, sind jung. So jung, dass sie im Jahr 1971 noch nicht geboren waren. Damals betrieb das Militär dort ein Folterzentrum. Tausende Menschen wurden darin in den Jahren der Militärdiktatur (1964-1985) gequält und ermordet. Einer von ihnen war der Politiker Rubens Paiva. Eine Statue auf dem Platz vor der Kaserne im Stadtteil Tijuca erinnert an ihn. Um sie herum demonstrieren an diesem Samstagvormittag einige Menschen, manche halten Schwarz-Weiß-Fotos »Verschwundener« hoch.
Zu den Protestierenden gehört Jane Alencar. Sie war damals in der Katholischen Studentenjugend aktiv, wurde dreimal festgenommen und in Gefangenschaft gefoltert. Sie und die anderen fordern, dass die Kaserne zu einer Gedenkstätte umgewandelt und das Militär reformie
Martina Farmbauer ist freie Journalistin in Rio de Janeiro.
Für immer hier (Brasilien/Frankreich). Film von Walter Salles, 137 Min. Ab 12 J.
