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Donald Trumps Zollpolitik
Sein Kampf gegen den Dollar

Warum macht der US-Präsident die Währung schwächer und das Land ärmer? Dahinter stehen ideologische, möglicherweise aber auch sehr private Motive.
von Constantin Wißmann vom 14.04.2025
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»Eine tolle Zeit, um reich zu werden«: Donald Trump mit Zoll-Tabelle. (Foto: PA / Mark Schiefelbein)
»Eine tolle Zeit, um reich zu werden«: Donald Trump mit Zoll-Tabelle. (Foto: PA / Mark Schiefelbein)

Um ein Jahrhundert der Globalisierung zu zerstören, genügten Donald Trump ein paar Minuten und ein riesiges Schaubild. Dort hatte der US-Präsident eine Liste von Ländern zeichnen lassen und die bislang geheime Höhe des jeweiligen Strafzolls, mit dem diese Länder belegt werden sollten. Die Welt sah zu, als Trump im Rosengarten des Weißen Hauses wie ein Auktionator der Vergeltung die Zahlen ausrief. Und noch immer trauen fast alle Beobachter mit ein bisschen ökonomischem Wissen ihren Augen nicht. Warum möchte der nach eigenem Urteil gewiefteste aller Geschäftsmänner und Präsident des Landes, das auch durch den globalen Handel so reich geworden ist, diesen Handel mutwillig zerstören? Warum nimmt er dafür offenbar in Kauf, dass die eigene Währung stark abgewertet wird?

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