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Publik-Forum, Heft 10/2024
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Diakonin
Erste orthodoxe Diakonin geweiht

In Simbabwe hat Angelic Molen als erste orthodoxe Frau der Neuzeit die Diakoninnen-Weihe empfangen. In der weltweiten Orthodoxie hat das eine kontroverse Debatte ausgelöst.
vom 27.05.2024
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Frisch geweiht: Diakonin Angelic Molen mit Metropolit Serafim von Simbabwe (Foto: St. Phoebe Center / Annie Frost)
Frisch geweiht: Diakonin Angelic Molen mit Metropolit Serafim von Simbabwe (Foto: St. Phoebe Center / Annie Frost)

Angelic Molen aus Simbabwe wurde als erste orthodoxe Frau der Neuzeit zur Diakonin geweiht. Molen trägt den Weihenamen »Phoebe« nach der im Römerbrief erwähnten Diakonin aus Korinth. »Sie wird tun, was der Diakon in der Liturgie und bei allen Sakramenten in unseren orthodoxen Gottesdiensten tut«, erklärte Metropolit Serafim von Simbabwe, der die junge Frau geweiht hat. Die Studentin engagiert sich seit Jahren in ihrer Gemeinde in Harare. Als Diakonin soll sie nun besonders für ökologische Initiativen zuständig sein. Das Diakonat der Frau steht in einer alten Tradition: Schon in der frühen Kirche wirkten Diakoninnen. Ab dem Mittelalter wurden sie aber in den orthodoxen Kirchen mehrheitlich nicht mehr eingesetzt. 2016 hat das Patriarchat von Alexandria und ganz Afrika beschlossen, Frauen offiziell zum Diakonat zuzulassen. Im Jahr darauf wurden in der Demokratischen Republik Kongo die ersten Frauen zu Subdiakoninnen geweiht, was eine niedere Weihestufe darstellt. Die Weihe von Angelic Molen findet allerdings nicht nur Zuspruch. In der weltweiten Orthodoxie hat sie eine kontroverse Debatte ausgelöst.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 10/2024 vom 31.05.2024, Seite 39
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