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Stadtentwicklung
Bye-bye, Autobahn

Früher Schnellstraße, heute Wohngebiet: Die US-Großstadt Rochester baut massiv Straßen zurück, um Platz für Sozialwohnungen zu schaffen. Taugt das Beispiel als Vorbild?
von Steve Przybilla vom 19.06.2024
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Mehrfamilienhäuser und etwas Grün: Der Inner Loop nach dem Rückbau. (Foto: Steve Przybilla)
Mehrfamilienhäuser und etwas Grün: Der Inner Loop nach dem Rückbau. (Foto: Steve Przybilla)

Die Stadtautobahn in Rochester löst wohl eher selten Schwärmereien aus. Auf vier bis sechs Spuren umschlängelt sie das Zentrum der 200 000-Einwohner-Stadt im US-Bundesstaat New York wie ein grauer Gürtel. Die Augen von Erik Frisch aber beginnen zu leuchten, wenn er auf diese Straße schaut. Der Stadtplaner sieht dort vor allem Platz. Platz für Wohnungen, in denen Menschen gut leben können. Knapp ein Kilometer des Inner Loops, wie er hier genannt wird, wurde bereits auf diese Weise umgewandelt. Erik Frisch hat den Umbau geleitet. »Wir haben ein Wohnviertel aus dem gemacht, wo vorher nur Asphalt, Abgase und Lärm waren«, sagt er.

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Schlagwörter: USA Verkehrswende
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