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Aufgefallen
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Amrei Bahr kennt die prekären Arbeitsbedingungen an den Hochschulen. Mit ihrer Twitter-Kampagne hat sie einen Nerv getroffen.
von Judith Bauer vom 12.07.2021
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Für mehr Planbarkeit in der Wissenschaft: Die Aktivistin und Philosophin Amrei Bahr (Foto: Susanne Kurz)
Für mehr Planbarkeit in der Wissenschaft: Die Aktivistin und Philosophin Amrei Bahr (Foto: Susanne Kurz)

In wenigen Jahren muss Amrei Bahr eine unbefristete Stelle ergattern. Gelingt ihr das nicht, ist sie raus aus der Wissenschaft. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz sieht vor, dass sie höchstens zwölf Jahre lang befristet beschäftigt sein darf. Doch unbefristete Stellen sind rar. Die deutschen Universitäten sind voll von jungen Wissenschaftlerinnen wie Amrei Bahr: Doktorandinnen und Post-Docs, die sich von einem Kurzzeitvertrag zum nächsten hangeln. Seit Jahren ist das Problem bekannt, nun nimmt die Diskussion im Internet Fahrt auf: Eine Twitter-Kampagne spricht die Probleme an, Tausende melden sich zu Wort, fordern Politiker zum Handeln auf.

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