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Geist & Sinn
»Das Große bleibt groß nicht ...«

Bertolt Brechts »Lied von der Moldau« erzählt von der Kraft der Ohnmächtigen.
von Karl-Josef Kuschel vom 09.07.2024
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Es gibt Gedichte, die für mich von kanonischer Bedeutung sind. In Glücksstunden rezitiere ich sie. Aber auch in Stunden der Mutlosigkeit. In der zuletzt genannten Stimmung rufe ich mir zum Beispiel gerne das dreistrophige »Lied von der Moldau« in Erinnerung. Der Text ist von Bertolt Brecht, die Vertonung von Hanns Eisler. Vom fließenden Rhythmus, von der Bildersprache und von der »Botschaft« ist dieses wunderbar eingängige, fast volksliedhafte Poem aus sich heraus ganz und gar verständlich. Trotzdem lohnt ein Blick auf die Entstehungsgeschichte.

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Schlagwörter: Hoffnung Widerstand
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