Kirche beobachtet Waffenstillstand
Die katholische Kirche und die Vereinten Nationen sollen in Kolumbien den Waffenstillstand beobachten, der am 3. August beginnt. Die ELN-Guerilla und der Staat hatten sich darauf geeinigt, vorläufig die Waffen ruhen zu lassen. »Wir hoffen, dass der Waffenstillstand einen großen Einfluss auf das Leben aller Gemeinschaften haben wird«, sagte Prälat Hector Fabio Henao, der für die Beziehungen zwischen Staat und Kirche zuständig ist. Mit dem Waffenstillstand ist die Hoffnung auf Aussöhnung verbunden. Die ELN ist die größte noch aktive Guerillagruppe des Landes. Sie soll verantwortlich sein für Zehntausende Tote. Der linksgerichtete Präsident Gustavo Petro setzt auf Verhandlungen mit allen bewaffneten Gruppen im Land.
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