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Macht Theologie Terror?

Zehn Jahre nach den Attentaten auf das World Trade Center und das Pentagon bleibt die Frage: Ist der Glaube an einen richtenden Gott die Wurzel der Gewalt? Ein Pro und Contra
von Britta Baas vom 06.09.2011
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9/11: Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit in den frühen Morgenstunden eines sonnigen Septembertages die Welt aus den Angeln gehoben wurde. Kurz nacheinander flogen zwei Passagiermaschinen in die Türme des World Trade Centers in New York. Auch das Pentagon wurde angegriffen. Ein viertes Flugzeug stürzte ab, bevor es das Weiße Haus erreichte. Tausende Menschen starben an diesem Tag. Islamistische Extremisten erklärten sich für die Anschläge verantwortlich. Osama Bin Laden bezeichnete die USA als »von Gott getroffen«. Und er sagte: »Gott sei Dank dafür.« Woher kommt der Terror? Damals wie heute? Sind es theologische Sichtweisen, die die Spur der Zerstörung legen? Wohnt Religionen, die an einen einzigen, mächtigen Gott glauben, der Geist des Zorns und der Vergeltung inne? Und wie viel davon kommt bei denen an, die gewalttätig werden? Ein Streit, der auch nach der Bedeutung der Theologie in der Gesellschaft fragt.

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