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Naturschutz nicht nur predigen

Immer mehr Kirchengemeinden, die Land an Bauern verpachten, erwarten von ihnen ökologisches Handeln. Das macht Kirche glaubwürdig, bedeutet aber auch Ärger. Wie gelingt der Dialog?
von Gunhild Seyfert vom 23.11.2018
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Wie man spricht, so soll man auch handeln. Glaubwürdigkeit ist ein hoher Wert besonders für die Kirchen von heute. Aber wie überzeugend ist kirchliches Handeln, wenn man auf die Wiesen und Felder blickt, die den Kirchen gehören? Kirchengemeinden und Bistümer besitzen Land, das durch Verpachtung Geld in die Kirchenkasse bringt. Jetzt werden Forderungen laut: Über die Bewahrung der Schöpfung solle man nicht nur predigen, sondern auf den eigenen Wiesen und Feldern dafür sorgen. Auf Kirchenland solle ökologisch gewirtschaftet werden. Die Kirchen begeben sich damit mitten hinein in Konflikte um knappes Ackerland, Landwirtschaft und Naturschutz. Der Friede im Dorf ist in Gefahr.

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