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Umgang mit dem Tod
»Ich bin für jeden Tag dankbar«

Susanne Post erfuhr mit Anfang 60, dass ihr wegen einer schweren Krebserkrankung nur wenig Zeit bleibt. Für ihre Familie sei ihr Sterben härter als für sie selbst, sagt sie.
von Sara Mierzwa vom 13.11.2123
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(Foto: privat)
(Foto: privat)

Mein Vater ist im August 2020 verstorben. Im selben Monat habe ich meine Krebsdiagnose bekommen. Erst war ich beim Bestatter, um die Beerdigung für ihn zu regeln, und dann im Krankenhaus meinetwegen. Ich wurde mit der Diagnose entlassen, dass ich noch ein halbes Jahr zum Leben habe und meine Sachen organisieren muss. Mein Kopf war ganz leer in dem Moment. Nach dem langen Untersuchungsmarathon begann das anstrengende Therapieprogramm: Chemotherapie, Operationen. Zwischendurch immer wieder kurze Phasen, in denen es mir besser ging. So richtig verstanden habe ich meine Krankheit erst im Laufe der Zeit. Zum Glück habe ich viele Ärzte getroffen, die sehr sensibel mit mir umgegangen sind.

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Schlagwörter: Familie Krebs Musik sterben
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