Sicherheit durch Atomwaffen?


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Anne Balzer: »Nein! Es droht die Katastrophe«
»Nicht nur einmal ist die Welt an der Atomkatastrophe vorbeigeschrammt. So zum Beispiel 1983, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Da erschienen US-Interkontinentalraketen auf dem sowjetischen Radar. Stanislaw Petrow erkannte dies als Fehlalarm. Er folgte nicht der dafür vorgesehenen Befehlskette und verhinderte so einen Atomkrieg. Er zeigte damit: Jede Atomwaffe ist ein Sicherheitsrisiko und kein Stabilitätsgarant.
Maschinen wie Menschen sind fehlbar. Die Welt ist heute nicht sicherer als 1983. Fragile Staaten, Terrorismus und Cyberkriege steigern noch das Risiko, dass Atomwaffen a
Christian Hacke, 1943 in Ostpreußen geboren, ist Politikwissenschaftler und war Professor an der Uni der Bundeswehr in Hamburg, zuletzt an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn.
Sicherheit durch Atomwaffen? Uns interessiert Ihre Meinung in der aktuellen Umfrage.

Georg Lechner 13.12.2017, 20:30 Uhr:
Bei der verbreiteten Verwendung des Begriffs "Sicherheit" im konventionellen Rüstungsbereich kommt mir die Galle hoch. Daher befürworte ich jeden Schritt zur Abschaffung der nuklearen Waffen, deren Einsatz (oder schon die bloße Androhung eines Einsatzes) ohnehin völkerrechtswidrig ist (Erkenntnis IGH vom 8.7.1996).