Zur mobilen Webseite zurückkehren

Klimawandel in Guatemala
Zu heiß für den Kaffee

Seit Oktober läuft die Kaffeeernte in Guatemala. Nach einer miesen Ernte im vergangenen Jahr waren die Erwartungen hoch. Doch der Klimawandel stellt Kaffeebauern in ganz Mittelamerika vor extreme Herausforderungen.
von Knut Henkel vom 07.12.2022
Artikel vorlesen lassen
Fast reif: Kaffeekirschen mögen weder steigende Temperaturen noch starke Regenfälle. (Foto: Knut Henkel)
Fast reif: Kaffeekirschen mögen weder steigende Temperaturen noch starke Regenfälle. (Foto: Knut Henkel)

Abel Donis Solares ist zuversichtlich, wenn er auf die prallen, sich langsam rot-orange verfärbenden Kaffeekirschen schaut, die an den Kaffeesträuchern seiner Finca hängen. Die Äste der Sträucher biegen sich bereits unter der Last der Früchte, die alle paar Tage geerntet werden. »Die Aussichten sind gut, aber nur ein paar Tage Regen während der Ernte, und die Früchte platzen, fallen vom Ast«, so der 64-jährige Kaffeebauer. Das hat er schon erlebt, und deshalb ist er vorsichtig mit Prognosen.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0