Krieg in der Ukraine
Hilfe für die Menschen aus der Ukraine
Mit so vielen Spenden hat Jozsef Pintye nicht gerechnet: Der 25 Jahre alte Mechatroniker aus dem rheinhessischen Ober-Olm hatte direkt nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine auf Instagram zu Sachspenden aufgerufen. Der gebürtige Ukrainer plant, sie mit seinem Auto an die polnisch-ukrainische Grenze bringen. Die Resonanz ist riesig: Vor dem Haus, in dem er mit seinen Eltern lebt, fahren bald im Minutentakt Autos vor, Menschen entladen Kleidung, Windeln, Konservendosen, Medikamente, Corona-Tests. Die Kisten stapeln sich immer höher, freiwillige Helfer aus dem Freundeskreis und der Nachbarschaft sortieren und packen. Ins Auto passt diese Menge längst nicht mehr. Jozsef Pintye leiht drei Transporter aus und macht sich mit seinem Vater und vier weiteren Helfern auf den 1340 Kilometer langen Weg. Er hat Busse organisiert, die von ukrainischer Seite an die Grenze kommen. Sie sollen die Spenden über Lwiw nach Kiew bringen. Als er tags darauf wieder in Rheinhessen ankommt, stapeln sich schon wieder neue Kartons vor dem Haus. Die Spendenbereitschaft ist gewaltig.
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