»Ich habe die Schnauze voll«
von
Thaddeus Herrmann
vom 22.05.2024
Herr Siggelkow, Ihr aktuelles Buch heißt »Das Verbrechen an unseren Kindern« und liest sich streckenweise wie eine Abrechnung. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie arbeiten hier in der Arche jetzt seit
30 Jahren. Was frustriert Sie?
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Datum der Erstveröffentlichung: 22.05.2024
1995 gründete der Theologe Bernd Siggelkow in Berlin-Hellersdorf das christliche Kinder- und Jugendwerk Die Arche. Was damals wenige Jahre nach der Wende im letzten Neubaugebiet Ostberlins begann, umfasst heute ein ganzes Netzwerk von Einrichtungen in Deutschland – sogar im polnischen Warschau gibt es mittlerweile eine Arche. Im Fokus steht an allen Standorten die Unterstützung von Kindern und deren Familien. Diese Arbeit ist wichtiger denn je: Millionen von Kindern in Deutschland leben in Armut – Tendenz steigend. Die Arche ist eine Erfolgsgeschichte, Bernd Siggelkow aber noch längst nicht fertig. Im Gegenteil: In seinem neuesten Buch »Das Verbrechen an unseren Kindern« prangert er Missstände schonungslos an. Die haben nicht immer nur mit zu wenig Geld zu tun. Er fordert ein radikales Umdenken von der Politik.
1995 gründete der Theologe Bernd Siggelkow in Berlin-Hellersdorf das christliche Kinder- und Jugendwerk Die Arche. Was damals wenige Jahre nach der Wende im letzten Neubaugebiet Ostberlins begann, umfasst heute ein ganzes Netzwerk von Einrichtungen in Deutschland – sogar im polnischen Warschau gibt es mittlerweile eine Arche. Im Fokus steht an allen Standorten die Unterstützung von Kindern und deren Familien. Diese Arbeit ist wichtiger denn je: Millionen von Kindern in Deutschland leben in Armut – Tendenz steigend. Die Arche ist eine Erfolgsgeschichte, Bernd Siggelkow aber noch längst nicht fertig. Im Gegenteil: In seinem neuesten Buch »Das Verbrechen an unseren Kindern« prangert er Missstände schonungslos an. Die haben nicht immer nur mit zu wenig Geld zu tun. Er fordert ein radikales Umdenken von der Politik.

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