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80. Geburtstag von Daniel Libeskind
Der Architekt der Hoffnung

Daniel Libeskind wurde 1946 in Polen geboren. Er gehört zu den bekanntesten Architekten der Gegenwart. Mit dem Bau des Jüdischen Museums in Berlin prägte er die deutsche Erinnerungskultur.
von Anne Strotmann vom 12.05.2026
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Daniel Libeskind wurde 1946 in Lódz geboren. Er war das Kind von Holocaustüberlebenden. Wenn er auf seine Kindheit zurückschaut, erinnert er sich an ein Gefühl der Leere, denn „es gab keine Juden mehr in Polen“. In seiner Jugend fühlte er sich oft entwurzelt.
Daniel Libeskind wurde 1946 in Lódz geboren. Er war das Kind von Holocaustüberlebenden. Wenn er auf seine Kindheit zurückschaut, erinnert er sich an ein Gefühl der Leere, denn „es gab keine Juden mehr in Polen“. In seiner Jugend fühlte er sich oft entwurzelt.
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Wer das Jüdische Museum in Berlin einmal besucht hat, vergisst es nicht mehr. Die Erinnerung an die Ausstellung mag verblassen, doch auch nach Jahrzehnten erinnert man sich, wie es sich anfühlte, dort zu sein. An die zerschnittene Zinkfassade. An die beklemmenden Winkel und schiefen Wände. An den schwankenden Grund im Garten des Exils. An den Betonschacht mit den scheppernden Gesichtern aus Eisen. An den winzigen Lichtspalt im kalten, dunklen Holocaustturm. Überall Brüche, Sackgassen. Und doch geht es weiter, über Treppen und Brücken, durch Pflanzen und Licht. Der Bau bleibt in Erinnerung, weil man ihn mit dem ganzen Körper erlebt.

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