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Fernsehen
Eine Dschungelkönigin wie Jesus

Manch einer rümpft die Nase über Reality-Formate wie das Dschungelcamp oder Datingshows. Trotzdem ist Trash-TV mitunter beliebter als der Tatort. »Ich bin ein Star, holt mich hier raus« gibt es nun schon seit 20 Jahren. Und auch für Theologinnen ist daraus einiges zu lernen.
von Marie Lou Steinig vom 30.01.2024
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Typus »beschädigte Heldin«: Im letzten Jahr gewann Djamila Rowe die Sympathie der Zuschauer und wurde »Dschungelkönigin« (Foto: RTL / Stefan Thoyah)
Typus »beschädigte Heldin«: Im letzten Jahr gewann Djamila Rowe die Sympathie der Zuschauer und wurde »Dschungelkönigin« (Foto: RTL / Stefan Thoyah)

Am Strand der Insel Koh Samui sitzen junge Frauen und Männer unter Palmen, braungebrannt von der thailändischen Sonne, die Frauen geschminkt und in knappen, neonfarbenen Bikinis, die Männer mit nackten muskulösen Oberkörpern, einige tragen getönte Sonnenbrillen. Während sie träge Zigarettenrauch auspusten, unterhalten sie sich über das, was hier den ganzen Tag besprochen wird: Sex und Lästereien. Sie nehmen teil an der Fernseh-Realityshow »Perfect Match«, in der sie ihren perfekten Partner finden sollen. Dafür treten sie in Challenges gegeneinander an, gehen auf Dates, flirten, knutschen, tanzen, streiten sich – alles vor Millionen von Zuschauern.

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Schlagwort: Fernsehen
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