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Kolumne von Anne Lemhöfer
Katzenpoesie

Eigentlich wollte unser Kater Rosi diese Kolumne schreiben. Doch dann hatte er besseres zu tun.
vom 20.03.2021
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Ekwjhrfowehflwkfnklöw: So vielversprechend können Texte beginnen (Foto: istockphoto/Vitaly Titov)
Ekwjhrfowehflwkfnklöw: So vielversprechend können Texte beginnen (Foto: istockphoto/Vitaly Titov)

Im Lockdown oder besser: in den vielen Lockdownern (diesen netten Plural kreierte unsere Neunjährige neulich) sind die Menschen wunderlich geworden. Und wir sind da keine Ausnahme. Derzeit planen wir eine Geburtstagsparty. Aber keine Angst, in unserem Wohnzimmer werden keine Horden fröhlich atmend Aerosole austauschen. Geburtstag hat unser Kater Rosi. Unsere Corona-Katze, wie wir liebevoll sagen. Vielleicht wären wir ohne den ersten Lockdown gar nicht auf die Idee gekommen, ein Haustier einziehen zu lassen. Aber wir brauchten dringend Aufheiterung. So oft sich unsere Kinder streiten, so einig sind sie sich, wenn es um Rosi geht. Sie alle wissen, dass Rosi am 19. April 2020 bei unseren Marburger Freunden hinter der Couch geboren wurde. »Vielleicht darf Rosi als Geschenk seine erste Maus jagen?«, schlägt der Mittlere vor. »Ein ganzes Hühnchen für sich will Rosi!«, behauptet die Dreijährige, weil Rosi immer so sehnsüchtig auf unseren Esstisch starrt. Ich dagegen schlage einen Laptop für Rosi vor.

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Schlagwörter: Corona Poesie
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