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Ostdeutsche Literatur
Erzählen von der Erfahrung, dass sich jederzeit alles ändern kann

Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung schreiben ostdeutsche Autorinnen und Autoren immer noch gegen die Ignoranz des Westens an. Sie erzählen von Besserwessis, Baseballschlägern in Kinderzimmern und von Menschen, die mit Brüchen kämpfen.
von Thomas Hummitzsch vom 17.02.2023
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(Foto: pa/Rainer Jensen)
(Foto: pa/Rainer Jensen)

Daniel Schulz’ Erinnerungsroman »Wir waren wie Brüder« beginnt mit einem Geständnis: »Ich habe meinen ersten Nazi erwischt. Es war nur ein kleiner, ein Wessi, nicht so ein Kaventsmann, wie die bei uns in Brandenburg herumlaufen.« Diese Erzählung von rechter Gewalt ist keineswegs untypisch für das Genre des Nachwenderomans.

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Schlagwort: Wiedervereinigung
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