Zur mobilen Webseite zurückkehren

150 Jahre Margarete Susman
Margarete Susman: Anders denken

Margarete Susman war Dichterin, Revolutionärin, Vermittlerin im christlich-jüdischen Dialog, Interpretin der Shoah. Und sie war Stimme der Anderen, als Frau und als Jüdin. Anderssein statt Anerkennung – diese Haltung ist auch nach ihrem 150. Geburtstag für heutige identitätspolitische Debatten inspirierend.
von Antje Schrupp vom 20.11.2022
Artikel vorlesen lassen
Differenzphilosophin: Margarete Susman (hier um 1911) beschäftigte sich mit jüdischer und weiblicher Ideengeschichte (Foto: ullsteinbild)
Differenzphilosophin: Margarete Susman (hier um 1911) beschäftigte sich mit jüdischer und weiblicher Ideengeschichte (Foto: ullsteinbild)

Margarete Susman war eine so unglaublich vielseitige und produktive Denkerin und Autorin, dass selbst Kennerkreise immer nur einen Ausschnitt von ihr sahen. Zu ihrem 150. Geburtstag könnte man sie als Lyrikerin und Dichterin würdigen. Als anarchistische Sozialistin und Revolutionärin. Als Vermittlerin im christlich-jüdischen Dialog. Als Vordenkerin der jüdischen Renaissance. Als Protagonistin der europäischen Idee. Als Überlebende und Interpretin der Shoah. Es stimmt, was sie als Titel für ihre 1964 erschienene Autobiografie gewählt hat: »Ich habe viele Leben gelebt.«

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0