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Psychologie
Unser Alltag und der Krieg

Die russischen Bomben fallen mehr als tausend Kilometer entfernt – Leidtragende sind die Menschen in der Ukraine. Doch der Krieg versetzt auch hierzulande Menschen in Angst. Was macht er mit unseren Seelen – und was hilft?
von Barbara Tambour vom 26.03.2022
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Unter Beschuss: Übers Fernsehen kommen die Schrecken des Kriegs in unsere Wohnzimmer (Fotos: istockphoto / Izabela Habur; istockphoto / Diana Walters)
Unter Beschuss: Übers Fernsehen kommen die Schrecken des Kriegs in unsere Wohnzimmer (Fotos: istockphoto / Izabela Habur; istockphoto / Diana Walters)

Telefongespräch mit einer Bekannten aus dem Sauerland: Sie erzählt, dass ein Projekt auf der Arbeit schlecht gelaufen ist und sie nachbessern muss. Unvermittelt bricht es aus ihr heraus: »Ich kann das alles nicht mehr verarbeiten!« Was sie damit meint: den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, die Bombardierung von Wohnhäusern, Hospitälern und Theatern. Die Bilder von Flüchtenden, Verletzten, Toten. Die Angst, ein Atomkraftwerk könnte havarieren. »Ich komme aus dem Krisenmodus nicht mehr raus«, sagt sie.

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Schlagwörter: Alltag Angst Krieg Seele Ukraine
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