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Wenn es den Himmel gäbe

Wo Gott fehlt, ist alles gewonnen. Denn dort suchen Menschen nach dem Unbekannten – und werden Mensch. Ein Ausflug in die deutschsprachige Literatur der Gegenwart
von Karl-Josef Kuschel vom 07.10.2012
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Wo (mir) Gott fehlt, ist alles gewonnen: So sieht es der Schriftsteller Martin Walser, der sich seit langem mit der Frage beschäftigt, wie eine Gesellschaft sich verändert, wenn ihr die Sehnsucht nach dem göttlichen Du abhanden kommt. (Foto: FotolEdhar – Fotolia, mod.)
Wo (mir) Gott fehlt, ist alles gewonnen: So sieht es der Schriftsteller Martin Walser, der sich seit langem mit der Frage beschäftigt, wie eine Gesellschaft sich verändert, wenn ihr die Sehnsucht nach dem göttlichen Du abhanden kommt. (Foto: FotolEdhar – Fotolia, mod.)

»Im Zug redet einer von Gott.
Die Leute schauen Löcher in den Mann.
Dann lächeln sie verständnisvoll
und frösteln.«

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Schlagwörter: Glauben Gottesfrage Himmel
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