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Bischöfe
Der Papst macht, was er will

Papst Franziskus wird seinen selbst gegebenen Normen nicht gerecht: Bei Rücktrittsgesuchen von Bischöfen hat der Pontifex mit mehrerlei Maß gemessen.
von Christoph Fleischmann vom 02.01.2022
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Wo ein Papst herrscht, herrscht kein Recht: Franziskus entscheidet souverän (Foto. pa/ Haring/Pool/Spaziani
Wo ein Papst herrscht, herrscht kein Recht: Franziskus entscheidet souverän (Foto. pa/ Haring/Pool/Spaziani

»Wie eine liebende Mutter.« Mit diesem blumigen Titel war ein Kirchengesetz von Papst Franziskus überschrieben, das er vor fünf Jahren erlassen hat. Damit können Bischöfe zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie zum Beispiel nicht ordentlich mit Missbrauchsbeschuldigungen umgehen oder anderweitig ihrem Amt nicht gerecht werden. Endlich klare Regeln für Bischofsrücktritte, konnte man damals hoffen.

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