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Mietkosten
Studieren unter erschwerten Bedingungen

Nur in wenigen Städten deckt die im Bafög vorgesehene Wohnkostenpauschale den tatsächlichen Mietpreis für ein WG-Zimmer. Reiche Eltern dürfen nicht zur Voraussetzung für ein gelungenes Studium werden. Ein Kommentar.
von Mathea Willmann vom 20.03.2025
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Erschwerte Bedingungen: In München, Frankfurt und Berlin zahlen Studierende zwischen 600 und 800 Euro für ein WG-Zimmer (Foto: IMAGO/Emmanuele Contini)
Erschwerte Bedingungen: In München, Frankfurt und Berlin zahlen Studierende zwischen 600 und 800 Euro für ein WG-Zimmer (Foto: IMAGO/Emmanuele Contini)

Wer in München, Hamburg oder Frankfurt am Main studieren möchte, muss reiche Eltern haben. Laut einer aktuellen Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts sind die Preise für ein WG-Zimmer schon wieder gestiegen, um knapp drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein WG-Zimmer kostet in diesem Jahr im bundesweiten Durchschnitt 493 Euro Miete im Monat. Studierende, die sich ihren Lebensunterhalt durch Bafög finanzieren, stehen damit unter großem Druck. Denn die im Bafög vorgesehene Wohnkostenpauschale beträgt aktuell nur 380 Euro. Ein WG-Zimmer in München, Hamburg oder Frankfurt am Main aber kostet im Durchschnitt fast doppelt so viel, zwischen 600 und 800 Euro. In nur 23 von insgesamt 88 untersuchten Hochschulstädten in Deutschland reicht die Wohnkostenpauschale tatsächlich aus, um die Mietkosten zu decken. Wer in einer dieser 23 Städte keinen Studienplatz bekommt oder aus familiären, gesundheitlichen oder anderen Gründen räumlich gebunden ist, muss tief in die Tasche greifen, um das Studium zu finanzieren.

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