Aufgefallen
Umstrittene Kämpferin
Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist im Zuge des Militärputsches in Myanmar festgesetzt worden. Ihr Leben ist schon von Beginn an von Gewalt überschattet. Ihren Vater Aung San, den Wegbereiter der Unabhängigkeit Myanmars, kennt die 1945 Geborene nur aus Erzählungen. Er wurde ermordet, als sie zwei Jahre alt war. Mit 15 kehrte sie ihrer Heimat den Rücken, als ihre Mutter Botschafterin in Indien wurde. Die junge Frau steuerte eine akademische Karriere an und zog 1969 nach England, wo sie in Oxford den Tibetologen Michael Aris kennenlernte. Die beiden heirateten und bekamen zwei Söhne. Sie trat eine Stelle bei der Uno an. Die Idylle schien vollkommen.
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

